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BUND Sachsen-Anhalt

Das Johanniskraut

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Das weit verbreitete Kraut mit Blütezeit Juni und Juli ist in Mitteleuropa durch einige wenige Arten vertreten und meist an trockenen Stellen zu finden. Ursprünglich war es nur in Europa und Nordafrika beheimatet, heute ist es weltweit eingeschleppt.

Die Wuchshöhe variiert. Es gibt winzige Arten für den Steingarten, aber auch Giganten mit einer Wuchshöhe bis zu 3 m. Die leuchtend gelbe Blütenfarbe haben alle gemeinsam. Typisch sind auch die unzähligen bündelig stehenden Staubblätter.

Das Johanniskraut ist reich an Wirkstoffen: Hypericin (roter Farbstoff), Flavonoide, ätherisches Öl, Gerbstoffe, Hyperforin und Anthocyane. Diese sind vor allem in den Blütenknospen, den geöffneten Blüten und den noch grünen Kapseln vorhanden. Innerlich angewandt wird dem Extrakt eine stimmungsaufhellende Wirkung zugesagt. Es soll bei Verstimmungszuständen, Angstzuständen, Depression und Schlafstörungen helfen aber auch unterstützend bei HIV sein. Äußerlich helfen die verschiedenen Wirkstoffe bei der Wundheilung oder Verbrennungen. Auch in der Kosmetik spielt das Johanniskraut eine Rolle. Aber Achtung: Regelmäßiger Genuss von Johanniskrautprodukten, ob Tee, Kapseln oder anderes, erhöht die Empfindlichkeit der Haut gegenüber der Sonne. Auch die Wechselwirkungen mit Medikamenten sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.

 

Nehmen Sie Kontakt auf!

Melanie Medau-Heine

Naturschutzreferentin
E-Mail schreiben Tel.: 0391 - 56 30 78 23

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