Projekt zum Schutz der Wiesenweihe
(René Fonger)
Der BUND lokalisiert die Nester der Wiesenweihe in den Agrarflächen und schützt diese mit einem Zaun. Sind die Jungen zur Ernte noch nicht flügge, wird eine Schutzzone um das Nest von der Ernte ausgespart und erst geerntet, wenn die Jungvögel ausgeflogen sind.
Ein Schwerpunkt des Projektes liegt im Altmarktkreis Salzwedel, denn dort liegt innerhalb Sachsen-Anhalt der wichtigste Lebensraum für die Wiesenweihe. Jährlich brüten hier 15 bis 25 Wiesenweihe-Paare – das ist mehr als die Hälfte des Bestandes.
Es ist wichtig, die Nester frühzeitig zu finden, denn der Zaun verhindert zum einen, dass nach Starkregen das Nest vom umgefallenen Getreide verschüttet wird, und zum anderen hält er Prädatoren wie den Fuchs fern.
Nur großer Einsatz sichert Erfolg
(René Fonger)
Ein guter Erfolg ist jedoch nur mit einem hohen Zeiteinsatz möglich. Wenn die Vögel im Frühsommer beginnen, ihre Reviere zu besetzen, muss das gesamte Untersuchungsgebiet nach Nestern abgesucht werden. Die Nester zu finden, ist jedoch nicht einfach. Als Vogel des Offenlandes setzen sich die Tiere gerne auf den Boden, so dass sie oft übersehen werden.
Durch die wechselnden Anbauflächen und die in der Altmark vorherrschenden großen Schläge gibt es immer wieder Verlagerungen des Brutplatzes. Wenn der Nestbau ansteht, siedeln die Vögel häufig um. Der Brutplatz kann mehrere Kilometer von dem Platz entfernt sein, wo sich das Paar einige Wochen zuvor aufgehalten hat.
Hat die Brut begonnen, sind die Vögel nur selten in der Luft zu sehen, denn das Männchen unternimmt nur wenige Beuteflüge. Zwischen den Beuteflügen können mehrere Stunden liegen. In dieser Zeit halten sich die Männchen aber nur selten in der Nähe des Nestes auf. So kommt es vor, dass man mehrere Stunden in der Brutzeit neben einem Feld steht, keine Wiesenweihen entdeckt, aber trotzdem eine Brut stattfindet.
Bei der Erfassung von Wiesenweihen ist also immer viel Geduld gefragt. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle Landwirte, die das Projekt unterstützt haben.
Video-Beitrag im Artenforum Altmark
(BUND)
Hier erfahren Sie Spanndes und Wissenswertes über die Wiesenweihe und das Projekt - im Gespräch mit René Fonger.
Brutbilanzen
Im Jahr 2025 war der Wiesenweiheschutz so erfolgreich wie noch nie, seit die Schutzbemühungen vor 20 Jahren begannen. Mit einer zweiten hauptamtlichen Kraft konnte der BUND die Neststandorte schneller lokalisieren und die Schutzmaßnahmen zügiger ergreifen.
Insgesamt hat der BUND 34 Brutpaare gefunden, von denen 27 erfolgreich waren. 27 Paare haben die Mitarbeiter mit Zäunen geschützt und dabei zum Teil Restflächen bei der Ernte ausgespart. Bis auf eine Brut waren alle gezäunten Bruten erfolgreich. Hier zeigte sich wieder die hohe Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen. Mindestens 86 Jungvögel sind flügge geworden.
Ein leichter Rückgang der Brutnachweise im Altmarkkreis Salzwedel gegenüber dem Zeitraum bis 2022 konnte kompensiert werden durch verstärkte Aktivitäten im Landkreis Stendal und Zerbster Land.
Neben einer erneuten Brut bei Oschersleben in der Börde sticht besonders das Zerbster Land heraus. Dort fand der BUND 9 Brutpaare, von denen 7 erfolgreich waren. Der positive Trend in dieser Region setzt sich somit weiter fort.
Insgesamt leben in Sachsen-Anhalt wahrscheinlich 40 bis 50 Wiesenweihe-Paare leben. Denn neben den 34 Brutpaaren hat der BUND auch mehrere Revierpaare erfasst. Dabei handelt es sich um Vogelpaare, die ein Revierverhalten zeigen. Das heißt, sie vertreiben andere Greifvögel oder das Männchen übergibt seine Beute im Flug an das Weibchen. Gebrütet haben diese Paare allerdings nicht.
Besondere Beobachtungen:
In Dalchau im Zerbster Land konnte bei einem Brutmännchen der Ring abgelesen werden. Der Vogel wurde am 02.07.2023 nördlich von Mallnow in Brandenburg beringt - rund 180 Kilometer von Dalchau entfernt.
Im Jahr 2024 gab es keine Fördergelder vom Land, um den Schutz der Wiesenweihe sicherzustellen. Die zeitaufwändigen Arbeiten wurden auf ehrenamtlicher Basis geleistet.
Der BUND konnte insgesamt 19 Brutpaare lokalisieren – davon haben 16 erfolgreich gebrütet. Mindestens 55 Jungvögel sind ausgeflogen.
Die meisten Paare - 14 an der Zahl - brüteten in der Altmark. Das Zerbster Land entwickelt sich weiter positiv als Brutgebiet. Der BUND lokalisierte dort vier brütende Wiesenweihe-Paare und Mitarbeiter des Vereins Großtrappenschutz e.V. fanden ein weiteres
Im Bördekreis bei Oschersleben fand der BUND ein weiteres Paar in der Nähe eines schon bekannten Brutpaares.
Die streng geschützte Wiesenweihe ist eine extrem seltene Greifvogelart in Sachsen-Anhalt. Von den ca. 500 Brutpaaren in Deutschland brüten maximal 30-40 Paare in Sachsen-Anhalt. Verbreitungsschwerpunkt ist die Altmark, aber auch in den anderen Landesteilen gibt es gelegentlich Bruten. Erfreulich ist die Entwicklung derzeit im Zerbster Land. Im Umfeld des neuen Grosstrappenauswilderungsgeheges bei Buhlendorf, konnten zwei Paare, bei Ladeburg und Vehlitz noch einmal drei Brutpaare gefunden werden, die alle erfolgreich waren. Mindestens 11 Jungvögel wurden flügge. Eins der Brutweibchen stammte aus der Altmark. Sie wurde 2015 als Junvogel, bei Klötze beringt. In der Altmark wurden 18 Brutpaare lokalisiert, von denen insgesamt 14 Bruten erfolgreich waren. Mit Unterstützung der Landwirte wurden 13 davon vor dem Mähdrescher gerettet und somit fast 40 Jungvögel. Ohne das Schutzprojekt hätte es somit praktisch keinen Bruterfolg gegeben.
Die Wiesenweihe brütet, entgegen ihrem Namen, heute fast nicht mehr in Wiesen, sondern seit einigen Jahrzehnten vermehrt im Getreide. Hier haben die Vögel aber das Problem, dass die Jungen oft noch nicht flügge sind, wenn die Ernte kommt. Hier setzen die Schutzbemühungen für die Art an. Das Nest muss vor der Ernte gefunden werden, damit es nicht ausgemäht wird. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure, wie dem Verein Grosstrappenschutz e.V., dem BUND Sachsen-Anhalt e.V. als Projektträger des Schutzprojektes, den Jägern vor Ort und den Landwirtschaftsbetrieben, ist dabei von entscheidender Bedeutung.
Im Rahmen des Schutzprojektes für die Wiesenweihe wurden dieses Jahr 23 Brutpaare lokalisiert, von denen 16 Bruterfolg hatten. 2022 wurden mindestens 49 Jungvögel flügge, ein sehr schöner Erfolg für das Schutzprojekt.
Von Fachleuten der Universität Groningen in den Niederlanden und Mitarbeitern der Vogelschutzwarte Steckby, sowie des BUND Sachsen-Anhalt e.V., wurden Mitte Juli zwei Weibchen und zwei Männchen mit GPS-Sendern ausgestattet.Die nur 10g schweren Sender übermitteln Positionsdaten mit einer Genauigkeit von nur wenigen Metern. So können eine Vielzahl von Daten generiert werden und man kann nicht nur die größeren Flugruten der Wiesenweihen, sondern auch z.B. den Tagesrythmus einzelner Tiere nachvollziehen. Dadurch ist es jetzt möglich die Zugrouten auf der Homepage des BUND Sachsen-Anhalt einzusehen.
Auf dem Zug fliegen Wiesenweihen 150-200 Kilometer am Tag. Sie haben von allen europäischen Greifvögeln das beste Verhältnis zwischen Gewicht und Flügelfläche. Daher sind sie sehr ausdauernde Flieger und nicht darauf angewiesen, wie andere Greifvögel oder Störche, die schmalsten Stellen des Meeres zu nutzen, wo sie die Thermik über dem Land nutzen können, um Höhe zu gewinnen, bevor sie das Meer überqueren.
Ab März machen sich die Vögel dann wieder auf den Rückweg nach Deutschland in ihre Brutgebiete. Die ersten Wiesenweihen sind dann ab April wieder in der Altmark, dem größten Brutgebiet in Sachsen-Anhalt, zu beobachten.
Nach zwei Jahren mit einem sehr guten Bruterfolg, ging in diesem Jahr die Zahl der erfolgreichen Bruten und die Zahl der flüggen Jungvögel deutlich zurück. Grund ist der Zusammenbruch der Feldmausbestände in der Altmark. Diese sind für viele Greifvögel die wichtigste Nahrungsquelle. So konnten zwar wieder 21 Brutnachweise im Altmarkkreis Salzwedel erbracht werden, viele der Bruten waren dann aber schon in der Brutzeit prädiert oder aufgegeben, bevor Schutzmaßnahmen durchgeführt werden konnten. 11 Paare mit mindestens 27 flüggen Jungvögeln waren erfolgreich. Dies ist eine Halbierung der flüggen Jungvögel. In Jahren mit schlechtem Nahrungsangebot schaffen es die Altvögel nicht, 4 oder 5 Jungvögel mit Nahrung zu versorgen. So hatten viele Paare nur zwei Junge. Trotzdem ein großer Erfolg des Projektes, da keine der Bruten vor der Ernte flügge gewesen wäre. Ein Brutweibchen stammte aus den Niederlanden und konnte in der Altmark 3 Junge aufziehen. Die Entfernung zwischen Beringungsort und Brutplatz beträgt fast 300km. Im Landkreis Stendal bot sich ein ähnliches Bild. Drei Bruten waren dort erfolgreich, zwei durch Schutzmaßnahmen. Leider gab es auch hier mindestens 4 weitere Bruten, die es nicht geschafft haben. Eine der Bruten wurde beim Ernten übersehen und ausgemäht. Ein Mitarbeiter der Agrar-Erzeugergemeinschaft Bismark bemerkte die Jungen beim Strohballen pressen, wie sie auf den Stoppeln saßen. Die vier Jungen hatten nicht nur wie durch ein Wunder den Mähdrescher überlebt, sondern schon mindestens einen Tag ohne Deckung auf den Stoppeln verbracht. Der Mitarbeiter benachrichtigte den Projektmitarbeiter des Wiesenweihenschutzes, der einen Zaun mit Strohwall als Sichtschutz, an der Stelle, wo das Nest war, aufstellte. Die Brut war Dank des Einsatzes der Landwirte erfolgreich.
Zum ersten Mal wurden auch zwei Bruten im Salzlandkreis durch Zaun und Restfläche gerettet. Der Schutz der Nester mit Zäunen ist ein mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil der Schutzbemühungen. Von den 18 im Rahmen des Projektes eingezäunten Nestern, ging nur ein Gelege durch Prädation verloren. Der BUND hofft, dass das Projekt im nächsten Jahr fortgeführt werden kann. Ein Antrag auf Projektverlängerung ist beim Landesverwaltungsamt schon eingereicht.
Ein Großteil der Wiesenweihen ist schon in ihrem Winterquartier in der Sahelzone angekommen, wo sie bis zum nächsten Frühjahr verweilen werden.
Das Schutzprojekt für die Wiesenweihe soll im Jahr 2022 fortgeführt werden. Dafür wurde ein Antrag auf Projektverlängerung beim Landesverwaltungsamt gestellt.
Die Zusammenarbeit mit den Landwirten ist von entscheidender Bedeutung für das Projekt. Nur durch ein Miteinander von Naturschutz und Landwirtschaft kann der Schutz dieser Art gelingen.
Die Bestände der seltenen Wiesenweihen bewegten sich in diesem Jahr wieder auf einem hohen Niveau. Dies ist sicher dem wiederholt hohen Feldmausbestand geschuldet. Diese profitierten vom milden Winter, der auch in den meisten Regionen nicht so nass war. Die Feldmaus ist für viele Greifvögel die wichtigste Nahrungsquelle. Im Altmarkkreis Salzwedel konnten, wie im Vorjahr, 21 Brutpaare lokalisiert werden, zusätzlich 5 Revierpaare. Von den 21 Bruten im Altmarkkreis waren 14 Paare erfolgreich, mit mindestens 53 Jungvögeln.
Im Landkreis Stendal waren von den 11 gefundenen Bruten leider nur 3 erfolgreich, mit 11 flüggen Jungvögeln. Einige Brutpaare hatten einen frühen Brutverlust, bevor Schutzmaßnahmen durchgeführt werden konnten. Eine Brut wurde aus unbekannten Umständen aufgegeben. Der Schutz der Nester mit Zäunen ist ein mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil der Schutzbemühungen. Von den 18 im Rahmen des Projektes eingezäunten Nestern, ging nur ein Gelege durch Prädation verloren.
Die Zahl der im Rahmen des Projektes lokalisierten Bruten konnte sowohl im Altmarkkreis Salzwedel, als auch im Landkreis Stendal erheblich gesteigert werden. So stieg die Zahl der Brutnachweise im Altmarkkreis Salzwedel von 16 Paaren im Vorjahr, auf 21 Paare. Im Landkreis Stendal konnten aufgrund einer intensivierten Suche, 13 Paare (2018: 6 Paare) gefunden werden. 22 Bruten waren erfolgreich, mit 79 flüggen Jungvögeln. Ein Großteil der Bruten wäre ohne Schutzmaßnahmen nicht erfolgreich gewesen. Zwei Paare brüteten in Luzerne, die in der zweiten Juniwoche gemäht wurde. Beide Paare hatten beim Aufstellen der Schutzzäune gerade erst mit dem Legen begonnen. Die Ernte der Wintergerste begann schon in der letzten Juniwoche. Die ersten Jungvögel sind aber erst Mitte Juli flugfähig. So überdauerten einige Paare fast die gesamten zwei Monate des Brutgeschäftes in einer Restfläche. Trotzdem gab es nur eine Brut von insgesamt 19 eingezäunten Bruten, die durch Prädation verloren ging. Dort hatte sich ein Tier, wahrscheinlich ein Dachs, unter dem Zaun durchgegraben. Sonst hat sich der Einsatz von Metallzäunen um das Nest wieder sehr bewährt. Zusätzlich wurde eine Brut der Rohrweihe geschützt, die ebenfalls in einem Getreidefeld brütete, nicht weit entfernt von einer Wiesenweihenbrut. Vier Jungvögel wurden flügge. Ursache für den hohen Bruterfolg dürfte das gute Nahrungsangebot gewesen sein. Die Feldmausdichte war sehr hoch. Auch gab es keine längeren Regenphasen, bei denen immer die Gefahr besteht, dass die kleinen Jungen verklammen oder verhungern, da die Männchen bei Regen nicht jagen können.
Über die Wiesenweihe
(BUND Sachsen-Anhalt)
Die Wiesenweihe gehört zur Familie der Habichtartigen und ist auch mit den Milanen verwandt. Sie ist jedoch bedeutend graziler und mit einem Körpergewicht von 300-400 Gramm sogar leichter als eine Krähe. Durch den leichten Körperbau und die großen Flügel ist sie ein exzellenter Segelflieger. Sie überwintert in der Sahelzone und verbringt ca. 4 Monate in Mitteleuropa, von Ende April bis August. Direkt nach der Ankunft aus dem Winterquartier besetzen die Männchen ihre Reviere.
Die europaweite Gefährdung der Art drückt sich in ihrer Aufnahme in den Anhang I der europäischen Vogelschutzrichtlinie aus. Im Altmarkkreis Salzwedel wurden seit 2004 Schutzprojekte nach dem Vorbild anderer Bundesländer, wie Bayern und Nordrhein-Westfalen, umgesetzt.
Zugbeobachtungen
Wiesenweihen Doreen, Hendrik, Hilde und Matthias unterwegs
Die Wiesenweihen ziehen jedes Jahr bis zu 5.000 Kilometer von Deutschland nach Afrika.
Im Rahmen des Projektes wurden im Sommer 2022 vier Altvögel - zwei Weibchen und zwei Männchen - mit GPS-Sendern versehen. Die Sender liefern wertvolle Daten zur Raumnutzung.
Hendrik
(BUND Sachsen-Anhalt)
Gewicht: 248 g
Spannweite 113,9 cm
2022 brütete er zusammen mit Doreen.
Am 1.4.2023 verschwand er im Senegal nach Beginn des Frühjahrszuges.
Hilde
(BUND Sachsen-Anhalt)
Gewicht: 323 g
Spannweite 111,5 cm
Hilde wurde am 11.7.2022 im Zerbster Ackerland besendert. Dort brütete sie erfolgreich in der Nähe des Auswilderungsgeheges für die Grosstrappen bei Buhlendorf. Im September 2022 kamen ihre letzten Signale aus Marokko.
Matthias
(BUND Sachsen-Anhalt)
Gewicht 244 g
Spannweite: 108,5 cm
Wurde am 15.7.2014 als Jungvogel bei Kaltenborn beringt.
Matthias zog im Jahr 2022 erfolgreich eine Brut groß und kam nach einer Überwinterung im Niger 2023 wieder in die Altmark. Hier schien er aber nicht gebrütet zu haben. Er hielt sich aber den ganzen Sommer in der Altmark auf und zog im September zügig in sein Winterquartier. Dabei überquerte er das Mittelmeer nonstop in 24 Stunden und legte dabei 1000 km zurück. Die letzten Daten stammen vom 26.3.2024 aus dem westlichen Niger.
Doreen
(BUND Sachsen-Anhalt)
Gewicht: 308 g
Spannweite 113,5 cm
Brut 2022 zusammen mit Partner Hendrik.
Doreen wurde am 10.7.2022 zusammen mit ihrem Brutmännchen Hendrik in der Altmark südlich von Salzwedel besendert. Sie kehrte 2023 in ihr Brutgebiet zurück, brütete dort leider nicht erfolgreich. Im Spätsommer flog sie nach Mecklenburg und dann wieder nach Afrika. 2024 kehrte sie recht spät am 15.5. wieder in die Altmark zurück. Dort schien sie aber keinen Partner gefunden zu haben und flog am nächsten Tag wieder nach Mecklenburg um wenige Tage später von dort in den Landkreis Uelzen zu fliegen. Hier brütete sie für drei Wochen. hatte dann aber wieder einen Brutverlust. Daraufhin pendelte sie den restlichen Sommer wiederholt zwischen Mecklenburg und der Altmark. Nach erneuter Überwinterung im Niger flog sie im April 2025 über Korsika, Norditalien und den Alpen wieder in die Altmark. Sie brütete westlich von Klötze im Altmarkkreis Salzwedel und zog drei Jungvögel groß. Anfang August erfolgte der Abzug aus dem Brutgebiet. Wie die Jahre zuvor machte sie einen Abstecher nach Mecklenburg und zog dann Ende August über Frankreich und Spanien nach Afrika.
Zug-Routen verfolgen
Auf der Webseite des "Kenniscentrum Akkervogel", das mit der Universität Groningen zusammenarbeitet, könnt ihr die Zugrouten "unserer" Wiesenweihen nachverfolgen. Ihr könnt euch auch die Routen aus den vergangenen Jahren anzeigen lassen.
Fotos aus dem Projekt
Das Projekt wird gefördert durch: