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BUND Sachsen-Anhalt

Für eine ökologische, gentechnikfreie Landwirtschaft!

Der BUND kämpft für eine echte Agrarwende hin zu einer ökologischen Landwirtschaft.

Der BUND fordert

  • Staatliche Förderung für besonders nachhaltiges Wirtschaften: im Sinne des Verbraucher-, Umwelt- und Tierschutzes!
  • Düngerecht verschärfen! Gewässer vor Nitrat schützen!
  • Einsatz von Pestiziden einschränken! Glyphosat vollständig verbieten!
  • Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verbieten!
  • Angemessene Preise für Bäuerinnen und Bauern für ihre Produkte!
  • Freihandelsabkommen TTIP und CETA als Einfallstor für Gentechnik verhindern!

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Eine Chance für den Ökolandbau - Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt ist ein stark durch die Landwirtschaft geprägtes Bundesland. Schon optisch bestimmen weite Felder und große Äcker die Umgebung. Doch dabei bleibt es nicht, denn die Landwirtschaft berührt viele Bereiche – ob in der Natur oder in unserem täglichen Leben. So bestehen beispielsweise wechselseitige Beziehungen zwischen der Landwirtschaft und dem Naturschutz sowie dem Verhalten der Verbraucher und dem der Bauern. Weiterhin ist die Nutzung der Flächen ein Eingriff in die natürliche Tier- und Pflanzenwelt aber auch in den Haushalt des Bodens und der Gewässer.

Damit die Auswirkungen der Landwirtschaft möglichst positiv ausfallen und Menschen, Tiere, Pflanzen sowie die Umwelt nicht nachhaltig geschädigt werden, nimmt der BUND Landesverband Einfluss auf die Landwirtschaftspolitik von Bund und Ländern. 

Die ökologische Landwirtschaft ist eine bedeutende Alternative zur industriellen Landwirtschaft. Mit ihren naturschonenden Produktionsmethoden wird sie dem Natur- und Umweltschutz gerecht. Sie wirkt sich nachhaltig auf das Wasser, den Boden und das Klima aus.
Im Zentrum der ökologischen Landwirtschaft steht ein möglichst geschlossener Betriebs- beziehungsweise Stoffkreislauf.
Was bedeutet das? Tiere und Pflanzen müssen in einem Gleichgewicht leben, auch wenn ihre Haltung beziehungsweise ihr Anbau wirtschaftlichen Zwecken dient. Dies ist möglich, wenn neben der Güterproduktion Teile des Erwirtschafteten auf den Bauernhöfen selbst verwertet werden. Sie gehen dann in den Stoffkreislauf ein. So dienen angebaute Pflanzen als Futter für das Vieh und der von ihnen anfallende Dung wiederum als Nährstoffe auf den Feldern.

Deshalb kann die ökologische Landwirtschaft auf folgende künstliche Einträge verzichten:

  • Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel 
  • Mineralische Stickstoffdünger
  • Wachstumsförderer
  • Agro-Gentechnik

In der ökologischen Landwirtschaft wird auf den Anbau von Monokulturen verzichtet und Tiere artgerecht gehalten. So werden die Böden und das Grundwasser geschont und die Artenvielfalt in der Tier und Pflanzenwelt auch für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. 

Julia Wendenkampf


E-Mail schreiben Tel.: (0391) 56 30 78 15

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