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BUND Sachsen-Anhalt

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung

Klimawandel stoppen, Armut und Hunger beenden, Gesundheit, Bildung und gute Arbeit für alle Menschen realisieren sind nur 6 von 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung, auf die sich alle 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen geeinigt haben.

Diese Ziele für nachhaltige Entwicklung (englisch Sustainable Development Goals (SDGs)) sind die politischen Zielsetzungen der Vereinten Nationen, die der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen. Kurz: Allen Menschen ein würdevolles Leben ermöglichen sollen.

Die Ziele wurden in Anlehnung an den Entwicklungsprozess der Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) entworfen und traten am 1. Januar 2016 mit einer Laufzeit von 15 Jahren (bis 2030) in Kraft.

Damit die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele gelingt, müssen wir alle und auf allen Ebenen einen Beitrag leisten.

Lassen auch Sie die Ziele Realität werden - unser Einkaufsratgeber hilft dabei.

Und diese Adressen:

www.17.ziele.de

www.bmz.bund.de

www.engagement-global.de  

Fluchtursachen bekämpfen, Verantwortung übernehmen

Warum verlassen Menschen ihre Heimat? Was sind die Fluchtursachen?

Armut, Hunger, Not, Krieg, Gewalt, politische Unruhen, Menschenrechtsverletzungen, Klimawandel, Naturkatastrophen, Ausgrenzung, Landraub, politische, ethnische und religiöse Diskriminierung, strukturelle, langfristig entstandene Fluchtursachen wie Ungleichheit, schlechte Regierungsführung, Ressourcenknappheit oder Ernährungsunsicherheit...

Menschen, die „flüchten", sind auf der Suche nach Lebensumständen, die das Überleben garantieren. Wir sagen „politische Flüchtlinge" oder „Wirtschaftsflüchtiglinge" zu ihnen.

Wobei der Begriff „Wirtschaftsflüchtling" suggeriert, es ginge den Menschen um wirtschaftliche Vorteile. Tatsächlich aber geht es beiden Flüchtlingsgruppen um das Überleben.

Durch die Bedrohung für Leib und Leben ist es eine erzwungene Migration. 

Fluchtursachen bekämpfen

  • EU-Agrarexporte zu Dumpingpreisen zerstören lokale Märkte in Ländern des globalen Südens
  • Nahrungsmittelspekulation fördert den Hunger weltweit
  • die EU-Fischereipolitik entzieht lokalen Fischern ihre Einkommensquelle
  • ungerechte Wirtschafts- und Handelsbeziehungen machen eine gleichberechtigte wirtschaftliche Teilhabe unmöglich
  • und die Praxis des Landraubs durch europäische Firmen vertreibt Menschen aus ihrer Heimat 

... und das können Sie tun:

  • Sie können Geflüchtete in Ihrer Umgebung direkt unterstützen.
  • Sie können sich aktiv für den Klimaschutz einsetzen und den eigenen Lebensstil klimafreundlicher gestalten.
  • Sie können mit Ihrem Konsumverhalten mehr beeinflussen als Ihr eigenes Leben und Ihre direkte Umwelt: Wählen Sie bio-regional-faire Produkte und meiden Sie Importprodukte. 

„Wir können die erste Generation sein, der es gelingt, die Armut zu beseitigen, ebenso wie wir die letzte sein könnten, die die Chance hat, unseren Planeten zu retten."

 

Ban-Ki Moon, ehemaliger UN-Generalsekretär

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