Gefahren der Atomkraft

Geisterstadt Prypjat mit dem havarierten AKW Tschernobyl im Hintergrund

Weltweit erzeugen über 430 Reaktoren Strom. Weltweit ereignen sich täglich Zwischenfälle in Atomreaktoren - eine lange Liste von schweren Unfällen und Störfällen.

Atomkraftwerke sind niemals sicher.

In den vergangenen Jahren hat sich die Lage noch dadurch verschärft, dass es nicht völlig unwahrscheinlich ist, dass AKWs das Ziel von Terrorist*innen werden. Und gegen gezielte Terroranschläge ist kein Atomkraftwerk gerüstet. Auch Erdbeben können für die AKWs in Deutschland zur Bedrohung werden.

Ein häufig unterschätztes Problem der Atomkraft ist der Uranabbau: Hoher Ressourcenverbrauch, Schädigung von Mensch und Umwelt sind seine Folgen. Aber auch der Normalbetrieb birgt Gefahren: So geben AKW, Atommüll-Zwischenlager sowie Atommülltransporte radioaktive Strahlen ab, die Krebs verursachen und das Erbgut schädigen können.   

Ein weiteres großes Problem der Atomenergie: der Atommüll, der zwangsläufig beim Betrieb eines Atomkraftwerks entsteht. Wohin mit dem Müll?

Strahlung und Radioaktivität können auch im Normalbetrieb: Ein AKW, ein Atommüll-Zwischenlager sowie Atommülltransporte geben stetig radioaktive Strahlen und Partikel ab, die insbesondere Krebs verursachen und das Erbgut schädigen können.  

Neues Strahlenschutzgesetz

Derzeit bereitet die Bundesregierung ein neues Strahlenschutzgesetz vor. Der BUND begrüßt zwar diese Initiative, sieht aber noch deutlichen Nachbesserungsbedarf. Vorrangiges Ziel im Strahlenschutzgesetz muss die Gesundheit der Bevölkerung sowie die Unversehrtheit und die Vermeidung von genetischen Schäden für die Nachkommen sein. Insbesondere wirtschaftliche Interessen sind diesem Ziel strikt unterzuordnen. Vor allem geht es dem BUND darum aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen und die Dosisgrenzwerte für die Bevölkerung um den Faktor 10 zu senken.

Darum: Ausstieg jetzt!

  

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Burkhard Petersen

Sprecher des Arbeitskreises Energie
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Andreas Fox

Arbeitskreis Energie
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