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BUND Sachsen-Anhalt

Wälder

(Smileus / fotolia.com)

Tausenden verschiedenen Arten bietet der Wald einen ganz besonderen Lebensraum - und diese unterstützen sich untereinander in ihrem Ökosystem. Das Klima beeinflusst das Vorkommen der verschiedenen Baumarten, so  finden wir in Deutschland Nadel-, Laub- und Mischwälder und außerhalb Europas Tropenwälder.

Besonders schätzen Menschen die saubere Luft sowie Ruhe und natürlichen Geräusche und nutzen den Raum Wald zum Sport, Wandern, Spielen oder um sich bei einem Spaziergang zu entspannen. Mit etwas Glück bekommt man Wildtiere wie Rehe, Füchse oder Eichhörnchen zu Gesicht. Zahlreiche Waldkindergärten bieten Kindern die Möglichkeit, dies täglich zu erleben und naturnah aufzuwachsen.

26% der Landesfläche in Sachsen-Anhalt bilden die gesamte Waldfläche, das sind 532.481 Hektar. Deutschlandweit  nehmen Wälder mit 11,4 Millionen Hektar 32% der Gesamtfläche im Land ein. In Sachsen-Anhalt bestehen die Waldflächen zu 58% aus Nadel- und zu 42% aus Laubwald; mit 47% ist die Gemeine Kiefer die häufigste Baumart (https://mule.sachsen-anhalt.de/landwirtschaft/forst/wald-in-zahlen/wald-in-zahlen/).   

Wälder filtern Schadstoffe aus der Luft, verhindern das Abtragen von Boden durch Wind, festigen ihn und speichern Kohlenstoffdioxid sowie Wasser. Nur ein Quadratmeter Waldboden ist in der Lage, bis zu 200 Liter Wasser zu speichern und diesen Tieren und Pflanzen länger zur Verfügung zu stellen.

Doch was gefährdet die Waldbestände?

Der Mensch ist für enorme Holzfällungen verantwortlich, da dieses für die Verpackungsherstellung benötigt und zur Energiegewinnung und in der Bauwirtschaft genutzt wird. Zu selten wird nachhaltige Forstwirtschaft betrieben.

Gerade in Sommermonaten ist die Gefahr eines Waldbrandes sehr hoch; dabei sterben nicht nur Pflanzen und Tiere - wenn das Grundwasser zu sehr absinkt, ist ein Nachwachsen des Waldes unmöglich. Dieses Problem entsteht auch bei Brandrodungen und zerstört Waldflächen nahezu für immer, um die Flächen für landwirtschaftliche Zwecke vorzubereiten. Nicht selten geraten dabei die Feuer außer Kontrolle und vernichten mehr Flächen als geplant. Ebenfalls werden Auwälder für die Begradigung von Flüssen zerstört.

Extreme Wetterbedingungen wie Stürme, Überschwemmungen und lange Winter/zu heiße Sommer als eventuelle Folgen des Klimawandels schwächen Bäume und machen sie zu einem leichten Ziel von Schädlingen wie Borkenkäfern, Kastanienbohrern und Eichenprozessionsspinnern.

 

  

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