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BUND Sachsen-Anhalt

Mario Goldstein startet Wanderung entlang des Grünen Bandes in Sachsen-Anhalt

05. Juli 2018 | Grünes Band, Lebensräume, Naturschutz

Alter Grenzturm am Grenzmuseum in Sorge (Harz). Folgende Personen sind von links nach rechts abgebildet: Dr. Liana Radespiel (MULE), Prof. Claudia Dalbert (Umweltministerin), Peter Geisler (SUNK), Mario Goldstein mit Hund Sunny, Johannes Eckelmann (Eule-Film), Fr. Winkel (Ortsbürgermeisterin Sorge), Mathias Ditscherlein (Eule-Film), Dieter Leupold (BUND, Projektleiter Grünes Band Sachsen-Anhalt) Foto: Erik Fresia

Gestern ist der Weltreisende Mario Goldstein zu seiner 343 km langen Wanderung entlang des Grünen Bandes in Sachsen-Anhalt unter der Schirmherrschaft von Umweltministerin Prof. Dr. Dalbert im Auftrag der Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt aufgebrochen. Was 2016 in Thüringen begann findet jetzt seine Fortsetzung und Abschluss. Anfang August wird er Sachsen-Anhalt durchquert haben und entlang der Elbe und des Schaalsees seinen Weg bis an die Ostsee fortsetzen. Mit dieser Wanderung möchte Mario Goldstein als Botschafter des Grünen Bandes auf die Einmaligkeit, Empfindlichkeit und Schutzwürdigkeit des Grünen Bandes als Lebensraumverbund in Deutschland aufmerksam machen und mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen. Weitgehend begleitet von einem Kamerateam wird daraus eine Multivisionsshow entstehen, die seine Erlebnisse später live miterleben lässt.

 

Heute hat sich der ehemalige Todesstreifen der innerdeutschen Grenze zu einer Lebenslinie und Paradies der Artenvielfalt entwickelt. Das Grüne Band ist der größte existierende Biotopverbund in Deutschland. Gleichzeitig ist das Grüne Band ein lebendiges Denkmal in der Landschaft für die friedlich überwundene Teilung Deutschlands. Es erinnert uns noch heute an das Leid und die Toten an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. „Damit ist das Grüne Band zugleich auch ein Symbol dafür, dass durch den Mut und die Entschlossenheit vieler Menschen Grenzen überwunden und eingerissen werden können“ so Dieter Leupold, Projektleiter Grünes Band Sachsen-Anhalt beim BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland).

Zahlreiche Gedenkstätten sorgen dafür, dass die innerdeutsche Grenze auch nach zwei Generationen noch im kollektiven Gedächtnis bleibt. Sowohl die einzigartige Natur als auch die verbliebenen Relikte der einstigen, innerdeutschen Grenze wollen wir erhalten und für unsere Enkelkinder erlebbar machen. 

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