Landschaften im Zeichen der Chemie
Von Lili Carr mit Fotografien von Dr. Fred Walkow
In Zusammenarbeit mit einer Teilnehmerin des BauhausLab 2022, Lili Carr aus England, hat Dr. Fred Walkow einen Beitrag über die früheren Umweltprobleme von Bitterfeld und die noch immer schwelende Gefahr durch Gifte in einer unterirdischen "Blase" verfasst. Hier ist der Link zur Webseite des Gropius Baus.
https://mediathek.berlinerfestspiele.de/de/gropius-bau/journal/landschaften-im-zeichen-der-chemie
Über uns
Mitglieder unserer Kreisgruppe auf der Ponykoppel
(Foto: Frank Koch)
In der Kreisgruppe Anhalt-Bitterfeld gibt es 150 Mitglieder und davon 32 ehrenamtlich Aktive , die bei Umweltprojekten und anderen Aktivitäten rund um das Goitzsche-Wildnisprojekt mithelfen. Und natürlich engagieren wir uns auch für die anderen wichtigen Belange des BUND lokal vor Ort. Vorsitzende der BUND-Kreisgruppe ist Carol Höger, Stellvertretender Uwe Häfker, Beisitzer sind Thomas Klumpp sowie Sabine Töffels.
Einmal im Monat trifft sich die Kreisgruppe, um alles Wichtige zu besprechen. Wer dazu kommen möchte, kann sich gern bei uns melden. Meist ist es der 3. Dienstag im Monat um 18 Uhr. Von Oktober bis März treffen wir uns im Rathaus Holzweißig, die restlichen Monate direkt draußen auf der Koppel der Exmoor-Ponys. Es kann allerdings kurzfristig zu Änderungen kommen, weshalb es wichtig ist, uns vorher zu kontaktieren.
Exmoor-Ponys
(Foto: Sylvia Schuster)
Ein wichtiges eigenes Projekt der Kreisgruppe ist ein naturnahes Beweidungsprojekt mitten in der Goitzsche. Unsere Aktiven betreuen drei Exmoor-Ponys, die das ganze Jahr über auf der ca. 7 ha großen Weide leben.Jedes Pony hat einen Paten oder eine Patin. Diese stellen einen finanziellen Beitrag zur Flächenpacht, der Unterhaltung der Koppel und zu möglichen Tierarztkosten.
Unsere Paten sind:
- Petra Henkel (Sertürner - Apotheke Holzweißig)
- Lars-Jörn Zimmer (MdL)
- Gudrun Dietsch (Förderverein Irrgarten Altjeßnitz e.V.)
- Ingrid und Christian Bernhard (Delitzsch)
2006 startete das Beweidungsprojekt mit den Exmoor-Ponys in der Goitzsche.
Seitdem ist nicht ein Tag vergangen, ohne dass ein ehrenamtlicher Helfer auf der Koppel war.
Die Umsetzung des Projektes ist nur möglich, dank Spenden und Patenschaften.
Das Exmoor-Pony stammt ursprünglich aus dem Exmoor im Süd-Westen Englands. Es handelt sich um eine sehr hügelige, oft nicht bewirtschaftbare Landschaft, in der in weiten Teilen Ginster, Heide und Büsche vorherrschen. Hier konnten einige Exmoor-Pony-Herden nahezu wild überleben. Exmoor-Ponys zählen zu den wenigen "richtigen" Wildpferden, da es nicht, wie viele Pferde in anderen frei lebenden Herden, ausgewilderte Hauspferde sind. Sie vermehrten sich dort im Exmoor seit Jahrtausenden ohne menschliche Eingriffe.
Für die Ernährung der Ponys ist das Gras der Weide ganzjährig ausreichend. Im Winter wird zeitweise ausschließlich mit Heu dazu gefüttert. Brot und Getreide bekommen den Exmoor-Ponys ganz und gar nicht. Sie bekommen Verdauungsprobleme und Ekzeme. Bei den Ekzemen fällt ihnen das Fell an bestimmten Stellen aus und sie bekommen schorfige Stellen. Das bedeutet: bitte nicht füttern!
Termine