Im Mittelpunkt standen die drei Bausteine des FLOW-Programms: die Erfassung der Gewässerstruktur, die Untersuchung der Wasserchemie sowie die Bestimmung des Makrozoobenthos – der vielfältigen Lebensgemeinschaft kleiner wirbelloser Tiere am Gewässergrund. Schon beim Betreten der Leine zeigte sich das Fließgewässer von seiner lebendigen Seite: kräftige Strömung, glasklares Wasser und angenehme 14 °C boten ideale Bedingungen für die Untersuchung.
Genauer Blick, der sich lohnt
Die Funde konnten sich sehen lassen. Im Kescher landeten zahlreiche Köcherfliegen- und Libellenlarven. Darunter waren auch beeindruckende Großlibellenlarven sowie viele weitere spannende Gewässerbewohner, die zwischen Kies, Wasserpflanzen und Strömungskanten leben. Sie alle geben wertvolle Hinweise auf den ökologischen Zustand des Gewässers.
Ein besonderes Highlight war die Beobachtung unter dem Mikroskop: Direkt vor unseren Augen schlüpfte eine Fliege aus ihrer Puppenhülle – ein faszinierender Moment, den man nicht oft erleben darf und der eindrucksvoll zeigt, wie spannend Gewässerökologie sein kann.
FLOW geht schon am 12. Juli ab 10 Uhr in die nächste Runde. Wer mitmachen möchte, kann sich gern dazu bei Markus Rönnike unter 0163 7830909 oder per E-Mail an bund.anhalt-bitterfeld(at)bund.net melden
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