BUND Sachsen-Anhalt

Goitzsche-Wildnis

Sehnsucht Wildnis - Alaska, Afrika, oder die Amazonaswälder? Soweit müssen Sie nicht gehen! Es gibt sie ganz in ihrer Nähe, die wilden Orte voll von ungezügeltem Leben und urwüchsiger Natur, voller Überraschungen - hier im ehemaligen Tagebau Goitzsche in Sachsen-Anhalt und Sachsen im Gebiet zwischen Bitterfeld und Delitzsch.

Aktuell

  • BFDler:in gesucht - jetzt bewerben- siehe unten!
  • Die 3 jungen Fischadler sind flügge, sie unternehmen alleine Flüge durch das Gebiet, lassen sich aber im Horst noch mit Fisch versorgen.
  • Sie haben ein seltenes Wildtier auf Ihrer Wanderung durch die Goitzsche gesehen? Melden Sie uns glaubwürdige Beobachtungen, wir freuen uns über eine Benachrichtigung!
  • Der Grillplatz am Ludwigsee ist öffentlich - eine Anmeldung bei uns ist nicht erforderlich. Ab Waldbrandwarnstufe 2 darf nicht mehr gegrillt werden (http://waldbrandapp.landeszentrumwald.sachsen-anhalt.de/)

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Die Goitzsche: von der Tagebaulandschaft zum Naturrefugium

In der einstigen Auenlandschaft der Mulde wurde fast hundert Jahre Braunkohle abgebaut. Nach der Wiedervereinigung endete der Tagebau und die Landschaft erholt sich von den Eingriffen. 

Bereits im Jahr 2000 hatte der BUND erkannt, dass aus dieser "vernutzten" Landschaft mittelfristig ein Kleinod entstehen würde, wenn man der Natur freien Lauf lässt. Deshalb begann der BUND, mit Spendengeldern Flächen in der Goitzsche zu kaufen. Auf 1.300 Hektar darf sich die Natur ungehindert entfalten.

Die Goitzsche ist längst keine Mondlandschaft mehr, vielmehr hat die Natur ihr Territorium Stück für Stück zurückerobert. Für viele Pflanzen und Tiere ist die Goitzsche inzwischen zu einem idealen Refugium geworden: In den Abbaugruben sind kristallklare Seen mit einer reichen Tierwelt entstanden. Auf den einstigen Halden gedeihen Sandtrockenrasen und Vorwälder aus Kiefern und Birken. Eine Wildnis mitten in Deutschland. Der Fischadler hat hier seinen Horst, der Seeadler sein Jagdgebiet, Kraniche sind ebenso heimisch wie Biber und Fischotter. In den entstandenen Wäldern tummeln sich Spechte und Waldschnepfen – und auch der Wiedehopf ist heimgekehrt.

Heute wacht die BUNDstiftung mit dem BUND vor Ort darüber, dass sich die Wildnis ungestört entwickeln kann. 

 

Nehmen Sie Kontakt auf!

Mann mit Fernglas vor einem See

Ralf Meyer

Projektleitung Goitzsche Wildnis
E-Mail schreiben Tel.: +49 (0) 3493 96 79 802

Projektmitarbeit

Carol Höger in der Goitzsche

Carol Höger

Verwaltung und Umweltbildung
E-Mail schreiben Tel.: 0178 459 7599

Unser Projekt wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt.

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Für unsere erfolgreiche Projektarbeit sind wir dankbar für Ihre Unterstützung –

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