Das Thema versprach bereits im Vorfeld spannend und interessant zu werden, denn
unser Wald steht vor gewaltigen Herausforderungen. Vor allem Hitzewellen und Dürreperioden, aber auch die bisherige Nutzung setzen ihm zu.
Wie wird der Wald der Zukunft aussehen? Welche Waldbewirtschaftung ist wirklich nachhaltig? Welche Ansprüche haben die Menschen an den Wald und wird die Forstwirtschaft ihnen gerecht? Was ist Waldgerechtigkeit?
Im Rahmen des Vortrages wurde der sozialökologischen Ansatz der Waldbewirtschaftung als konstruktive Kritik an und Alternative zur konventionellen Forstwirtschaft vorgestellt und in der anschließenden Fragerunde diskutiert.
Veranstalter waren neben dem BUND Sachsen-Anhalt e.V. (Landesarbeitskreis Baum und Kreisgruppe Dessau-Roßlau) und der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e.V. die „Baum- und Waldfreunde“ sowie die Bürgerinitiative „Baumreich Dessau-Wörlitz“.
Prof. Ibisch ist unter anderem Biologe und Ökologe mit weltweiter Erfahrung in den Bereichen
Naturschutz, nachhaltige Entwicklung und Ökosystemmanagement. Der Professor für "Sozialökologie der Waldökosysteme" ist seit 2004 an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde tätig und seit 2024 Gründungsstudiengangsleiter für "Sozialökologisches Waldmanagement". Er forscht mit seinem Team unter anderem zu waldökologischen Fragen und setzt sich für eine sozialökologische Waldbewirtschaftung ein.
Ein herzliches Dankeschön geht an die vielen aktiven Mitorganisatoren und Helfer, insbesondere an Luisa Littich von der BUND-Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, die uns auch werbetechnisch hervorragend begleitet hat. Ohne dieses Engagement wären unsere Aktionen nicht möglich.
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