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BUND Sachsen-Anhalt

Gefährdung durch Straßen

Neben dem allgemeinen Verlust von Waldlebensräumen fällt eine hohe Anzahl Wildkatzen dem Straßenverkehr zum Opfer. Häufig werden jungerwachsene Wildkatzen auf der Suche nach eigenen Streifgebieten überfahren. In kleinen oder wachsenden Populationen haben Verluste einzelner Individuen massive Auswirkungen auf eine erfolgreiche Wiederausbreitung der Wildkatze.

Eine zunehmende Zerschneidung der Landschaft durch Straßen erschwert Wanderbewegungen zwischen Waldlebensräumen.

Mehrspurige Schnellstraßen und Autobahnen können durch ihre Barrierewirkung den wichtigen genetischen Austausch oder die Ausbreitungen von Wildkatzenpopulationen verhindern.

Weitere Gefährdung

Eine weitere unmittelbare Gefahr für die Wildkatze kann die Jagd in Wildkatzenlebensräumen darstellen. Bei der Bejagung anderer Raubwildarten oder verwilderten Hauskatzen kommt es immer wieder zu Fehlfängen und Fehlabschüssen.

In Holzpoltern versteckte Jungkatzen sind einer großen Gefahr ausgesetzt. Anstatt zu fliehen klammern sie sich bei der Verladung des Holzes an den letzten Stamm ihres vertrauten Versteckes. Hierbei, und beim Heckseln von Energieholzpoltern während der Jungenaufzucht, kommen Jungtiere ums Leben.  

Nehmen Sie Kontakt auf!

Nicole Hermes

Projektleiterin Artenschutz, Projektbüro Wildkatze & Co.
E-Mail schreiben Tel.: (0345) 68 25 76 08

Therese Thümmler

Projektmitarbeiterin Artenschutz, Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail schreiben Tel.: (0345) 68 25 76 08

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